Sag, wer du bist
Eine 67-jährige Pensionistin fragt anders als eine Marketingleiterin. KI passt den Ton an, wenn sie weiß, mit wem sie spricht.
Aber sie kann dir den Tag spürbar leichter machen, wenn du weißt wie. Hier sind echte Beispiele aus dem Alltag, ein paar Spielregeln, und eine Handvoll Stolperfallen, vor denen wir dich warnen.
Wie du fragst, damit Brauchbares rauskommt. Sechs kleine Regeln. Mehr brauchst du für 80% der Fälle nicht.
Eine 67-jährige Pensionistin fragt anders als eine Marketingleiterin. KI passt den Ton an, wenn sie weiß, mit wem sie spricht.
Klingt schräg, hilft enorm: „Ohne Marketing-Sprech.“ „Keine Klammern mit Erklärungen.“ „Keine Aufzählungen.“ Grenzen machen den Output gut.
Beschreib nicht, wie es klingen soll, zeig's. Ein Satz, eine E-Mail, ein Absatz reicht. Wirkt Wunder.
„Zu förmlich.“ „Zu lang, halbier es.“ „Nochmal, aber lustiger.“ Du arbeitest im Dialog, nicht im Schuss.
KI kann Quellen erfinden, die plausibel aussehen. Wenn's wichtig wird: Link öffnen, kurz reinschauen. Vertrauen ist gut, prüfen ist besser.
Du brauchst kein „Bitte“ oder „Danke“, damit KI ihre Arbeit macht. Aber wenn es dir hilft, im Ton zu bleiben, sag's trotzdem. Manche tun's gern.
Acht echte Situationen aus deinem Arbeitstag. Mit konkreten Beispiel-Prompts, die du heute schon verwendest.
In fünf Minuten auf einen Kunden hochfahren, bevor du ins Meeting gehst. Letzte E-Mails, offene Punkte, wo es zwickt, sauber zusammengeführt.
Pflege, Werkstatt, Service: aus deinen Stichworten ein lesbares Protokoll. Sachlich, anonymisiert, in der Sprache, die deine Kolleg:innen verstehen.
AGBs, Versicherungsbedingungen, Miet- und Lieferverträge. KI markiert die schwierigen Klauseln und übersetzt sie in Klartext. Entscheiden tust du.
Tischlerei, IT-Dienstleistung, Beratung, freie Arbeit: aus deinen Stichpunkten ein sauberes Angebot. Format wie sonst, ohne eine halbe Stunde Formatierungsarbeit.
Bau, Werkstatt, Küche: die jährliche Pflichtunterweisung. KI macht aus der Verordnung eine 5-Minuten-Ansprache, die dein Team auch versteht.
Du musst etwas Unbequemes ansprechen. Spiel es vorher mit KI durch, auch die schwierige Variante. Fünf Minuten für einen ruhigeren Kopf.
Workshop-Mitschriften, Brainstorming-Zettel, Mails voll mit Stichworten. KI macht ein sortiertes Bild daraus, ohne dass du eine Stunde dafür verlierst.
Lebensläufe nebeneinander, nicht nacheinander. Nur Fakten, keine Wertung, die machst du selbst.
Was du vor KI wissen musst, bevor du loslegst. Phishing, Stimm-Imitation, was nicht reinkopiert wird, was du teilen darfst.
Früher hast du Betrugsmails an Schreibfehlern erkannt. KI schreibt fehlerfrei. Jetzt schaust du: echte Absenderadresse, wohin der Link führt, ungewöhnliche Bitten.
Wenn KI etwas nicht weiß, rät sie manchmal, und klingt dabei sehr selbstbewusst. Bei Daten, Namen, Gesetzen, Preisen: mit einer zweiten Quelle prüfen.
Keine Patientendaten. Keine Kundenlisten. Keine Passwörter. Keine Kontoauszüge mit Namen. Faustregel: nichts, was du nicht auch einer Postkarte anvertrauen würdest.
Es gibt Anrufe, in denen „dein Enkel“ dringend Geld braucht, Stimme täuschend echt. Drei Sekunden Audio reichen, um eine Stimme zu klonen. Auch deine.
Politiker sagen Sätze, die sie nie gesagt haben. Promis stehen an Orten, an denen sie nie waren. Bevor du etwas Aufregendes teilst: Quelle prüfen. Im Zweifel: nicht teilen.
Praktisch, schnell, geduldig. Aber kein Mensch. Bei einsamen Tagen, bei Trauer, bei schweren Entscheidungen: ruf jemanden an. Einen echten.
Drei Sachen zum Mitnehmen, Drucken, Aufhängen. Sie leben außerhalb der Plattform, in deinem Alltag.
Sechzehn kleine WENN-DANN-Regeln. Ausdrucken, ausschneiden, hinhängen, wo du sie brauchen wirst. Die am häufigsten gedruckte Seite des Kurses.
Drei Sekunden Audio reichen, um eine Stimme zu klonen. Ein Wort, das nur eure Familie kennt, reicht, um die Masche zu stoppen. Generieren, als Wallet-Karte drucken.
Anonymes Frageboard. Hier fragen Leute, was sie sich woanders nicht trauen zu fragen. Lies die Antworten — wahrscheinlich hat jemand deine Frage schon gestellt.
So fängt es an. Nicht mit einem 4-Wochen-Kurs, sondern mit drei Minuten und einer echten kleinen Aufgabe. Wenn was nicht geht: schreib uns.
Kein Thema zu klein, keine Frage zu blöd. Schreib einfach drauflos, wir antworten meistens am selben Tag.